50-Jähriger kehrt zu McKinsey zurück
VW-Job für Antrecht nur eine Kurzvisite

Bei Volkswagen steht bereits nach wenigen Wochen wieder ein Personalwechsel an der Spitze der Konzernkommunikation an. Wie der Automobilhersteller am Mittwoch mitteilte, verlässt der stellvertretende Konzernsprecher Rolf Antrecht (50) Volkswagen wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Kommunikationspolitik des Konzerns.

Reuters HAMBURG. Hinter solch einer Formulierung verbergen sich in der Regel massive Meinungsunterschiede über Stil und Arbeitsweisen. Aus Unternehmenskreisen hieß es, Antrecht habe sich mit den oft schwerfälligen Strukturen des Wolfsburger Konzerns nicht zurecht gefunden. Antrecht kehrt zu seinem früheren Arbeitgeber, der Unternehmensberatung McKinsey nach Düsseldorf zurück und übernimmt dort wieder die Leitung von deren Kommunikation.

Konzernsprecher Dirk Große-Leege (38) hatte Antrecht zu Jahresanfang als Leiter für Presse und Information sowie als stellvertretenden Leiter für Kommunikation nach Wolfsburg geholt. In dieser Position hatte Antrecht Kurt Rippholz (50) ersetzt, der daraufhin als Sprecher zum Fußballverein VfL Wolfsburg wechselte.

Große-Leege hatte Anfang September den bis dahin ein halbes Jahr verwaisten Posten des Leiters der Konzernkommunikation bei Europas größtem Automobilhersteller übernommen. Davor war er Sprecher der Deutschen Bahn. Vor Große-Leege war Klaus Kocks Pressechef von Volkswagen. Kocks hatte das Unternehmen Ende 2001, wenige Monate vor der Amtsübergabe von Ferdinand Piech an Bernd Pischetsrieder, nach gut fünf Jahren verlassen.

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