50 Millionen Mark zum Schutz gegen Anschläge
Japan erhöht Sicherheits-Budget für Fußball-WM 2002

Auch Co-Gastgeber Japan wird die Sicherheitsvorkehrungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage drastisch erhöhen. Das japanische Organisationskomitee plant, sein Budget für Sicherheitsmaßnahmen von ursprünglich 40 Mill. auf über 50 Mill. DM zu erhöhen.

sid TOKIO. Nach Angaben von Komitee-Sprecher Jiro Tobou soll sowohl die Zahl der Polizisten an öffentlichen Plätzen als auch die Zahl eingesetzter Metalldetektoren deutlich erhöht werden. Das Komitee entschied zudem, das generelle Mitführen von Regenschirmen, Flaggen oder anderen langen, spitzen Gegenständen in den Stadien als Präventivmaßnahme gegen Ausschreitungen von Hooligans zu verbieten.

Auf Grund der Terror-Anschläge vom 11. September in den USA und des Kriegsbeginns in Afghanistan wird die vom 31. Mai bis zum 30. Juni kommenden Jahres stattfindende WM für die beiden Gastgeberländer Japan und Südkorea zum größten Polizei-Einsatz in der Geschichte der beiden Staaten. Flughäfen, gefährdete Gebäude und die Spielstätten werden in Hochsicherheitstrakts verwandelt. Leibwächter bewachen rund um die Uhr die erwarteten 800 Profis und Offizielle. Über den Stadien Südkoreas sollen Flugverbots-Zonen eingerichtet werden.

Vor einer ersten Bewährungsprobe stehen die Beamten in Südkorea bereits am 9. Dezember. Zur Eröffnung des WM-Stadions in Sogwipo auf der Insel Cheju trifft die südkoreanische Nationalelf ausgerechnet auf die USA.

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