50 Prozent mehr
Vor Euro-Einführung: BKA warnt vor mehr Falschgeld

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor gefälschten 500- und 1000-Mark-Scheinen gewarnt.

dpa SCHWERIN. Knapp ein halbes Jahr vor der Euro-Bargeldeinführung versuchten Fälscher speziell aus Bulgarien diese Banknoten verstärkt an Wochenenden im Bundesgebiet zu verteilen, sagte BKA-Kriminaldirektor Winfried Preuß am Mittwoch auf einer internationalen Konferenz zur Falschgeld-Kriminalität in Schwerin.

"Das Falschgeld muss bis zum 31. Dezember vom Markt. Wegwerfen wollen die Fälscher nichts", betonte Preuß. Bislang habe es bundesweit eine Zunahme von Falschgeldfunden um 50 Prozent gegeben. Von einer Falschgeldschwemme könne aber nicht die Rede sein, unterstrich der Experte.

Das Bundeskriminalamt rechnet durch die Euro-Bargeldeinführung mit einer Verschiebung der Kriminalität. Sie werde sich weg vom Bargeld und hin zur Plastikkarte verlagern. Neue Fälschungsmethoden beim Bargeld wird es nach Einschätzung von Preuß nicht geben. "Kein Geldfälscher wird seine Druckmaschine wegwerfen." Der Tätigkeitsbereich der Fälscher erweitere sich mit Einführung der einheitlichen europäischen Währung aber auf zwölf Länder.

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