50 Prozent Steigerung erwartet
Windkraft im Aufwind

Windstrom wird 2002 nach Einschätzung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) zum wichtigsten Wachstumsfaktor für erneuerbare Energien.

Reuters FRANKFURT/M. "Nach dem windschwachen Jahr 2001 erwarten wir eine Steigerung der Windstromproduktion um 50 Prozent von 10,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) auf 15,0 bis 17,0 Milliarden kWh", sagte IWR-Leiter Norbert Allnoch der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Das IWR gehe davon aus, dass Windenergie im nächsten Jahr noch vor Wasser zur wichtigsten regenerativen Energiequelle werde, teilte das IWR weiter mit. Bundesweit sollen im laufenden Jahr 40 Milliarden kWh Strom aus regenerativen Energiequellen wie Wind-, Solar-, Wasser und Bioenergie erzeugt werden. Das entspreche acht Prozent des Inlandstromverbrauchs von rund 500 Milliarden kWh.

Neben den günstigen Windverhältnissen begründet das IWR das prognostizierte Wachstum mit der gestiegenen Anzahl von Windkraftanlagen. Ende April 2002 waren den Angaben zufolge 11.850 Windturbinen installiert - Anfang 2001 waren es lediglich rund 9.500 Anlagen.

Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen wird in Deutschland mit Billigung der Europäischen Kommission gesetzlich gefördert. Die Kommission hatte dazu am Mittwoch mitgeteilt, dass sie in der Förderung von Ökostrom keine eine wettbewerbswidrige Staatsbeihilfe im Sinne des EU-Rechtes sehe.

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