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5 000 Franken Strafe für Werder nach Valencia-Spiel

Der deutsche Fußball-Meister Werder Bremen muss wegen des unkorrekten Verhaltens von Tim Borowski und Valerien Ismael beim Champions-League-Spiel am 7. Dezember in Valencia eine Strafe von 5 000 Schweizer Franken (3 256 Euro) zahlen.

dpa BREMEN. Der deutsche Fußball-Meister Werder Bremen muss wegen des unkorrekten Verhaltens von Tim Borowski und Valerien Ismael beim Champions-League-Spiel am 7. Dezember in Valencia eine Strafe von 5 000 Schweizer Franken (3 256 Euro) zahlen.

Das legte der Kontroll- und Disziplinarausschuss der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in Nyon fest. Der FC Valencia wurde mit härteren Strafen belegt: Mittelfeldspieler Miguel Angel Angulos erhielt wegen seiner Spuk-Attacke gegen Werder-Stürmer Nelson Valdez eine Sperre von sieben Europapokal-Spielen. Außerdem muss der spanische Club, der das Champions-League-Achtelfinale verpasste und nur noch im Uefa-Pokal weiter spielt, 26 000 Euro bezahlen.

"Unsere Spieler werden sich in Zukunft in ähnlichen Situationen sicherlich cleverer verhalten", meinte Werder-Manager Klaus Allofs. Das Uefa-Gremium kam zu dem Schluss, dass sich das spanische Publikum bei dem 2:0-Sieg durch einige Werder-Spieler provoziert sah. Das unkorrekte Verhalten habe dazu beigetragen, die ohnehin hitzige Atmosphäre weiter anzuheizen, insbesondere nach dem ersten Werder-Treffer durch Valdez sowie im Anschluss an den Feldverweis für Valencia-Spieler Angulo.

In der Werder zugestellten Begründung heißt es: "In keiner Weise rechtfertigt indes das teilweise provozierende Verhalten einzelner Werder-Spieler das inakzeptable Verhalten von Valencia-Spielern sowie des einheimischen Publikums. Diese Verfehlungen sind getrennt zu beurteilen."

Allofs meinte: "Nach diesem hitzigen Spiel mit vielen Karten war es klar, dass es ein Disziplinarverfahren geben würde und auch wir mit einer Strafe rechnen mussten. Wer die Festlegung von Strafen durch die Uefa verfolgt hat, wird am Strafmaß erkennen, dass unsere Verfehlungen als leichterer Fall eingestuft worden sind."

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