50 % der Kunden kennen die technischen Möglichkeiten
Studie: Kunden unsicher über M-Commerce

ddp/vwd BAD NAUHEIM. Fehlendes Wissen der Konsumenten ist offenbar die Ursache für die bisherige Flaute im Handel über das Handy. Einer repräsentativen Studie zufolge, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des IT-Dienstleisters Heyde, erstellt hat, kennen über 50 % der Mobiltelefonbesitzer die bereits verfügbaren Dienste und die technischen Möglichkeiten ihrer Geräte nicht. Dabei gaben nur 25 % der 1.300 Handy-Nutzer an, dass sie generell kein Interesse an neuen mobilen Diensten hätten. Die Studie zieht deshalb den Schluss, dass es den Anbietern mobiler Geschäfte bisher offenbar nicht gelungen sei, potenzielle Kunden über ihre Techniken und Dienstleistungen zu informieren.

Skepsis gegenüber mobilen Geschäften spiegelt sich der Studie zufolge vor allem in mangelnder Akzeptanz der Konsumenten für neue Abrechnungsmethoden wider. 60 % der Befragten bevorzugten das bisherige, vom Telefon und Internet bekannte Abrechnungssystem nach Zeiteinheiten. Nur 20 % akzeptieren eine Abrechnung nach der übertragenen Datenmenge. Weniger als ein Fünftel würden Festpreise für mobile Dienstleistungen bevorzugen.

Werbung wird nach den Erkenntnissen aus der GfK-Studie nur eine untergeordnete Rolle im mobilen Geschäft spielen. Ganz oder teilweise werbefinanzierte Dienstleistungen haben nur geringe Erfolgsaussichten, denn über 60 % der Befragten lehnen den Empfang von Werbeinhalten auf ihr Handy oder andere mobile Geräte ab.

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