52 Euro monatlich fürs Auto
Jugendliche sparen weniger

Deutschlands Jugendliche sparen weniger und sind wieder ausgabefreudiger. Nach Angaben des Münchner Instituts für Jugendforschung vom Dienstag ging ihr gesamtes Sparguthaben von 17 Mrd. Euro im Vorjahr auf jetzt 16,2 Mrd. Euro zurück.

HB/dpa MÜNCHEN. Gleichzeitig erhöhten sich die Einnahmen der 15- bis 24-Jährigen von 47,6 Mrd. Euro auf 51,3 Mrd. Euro. Das meiste Geld wird den Angaben zufolge mit durchschnittlich 52 Euro monatlich für motorisierte Zweiräder oder Autos ausgegeben, gefolgt von Essen (33 Euro) und Kleidung (32 Euro).

Die wichtigsten Einnahmequellen sind bei den Jüngeren das Taschengeld und Geldgeschenke, bei den älteren Jugendlichen regelmäßiges Einkommen. Während die 13- bis 17-Jährigen nach Angaben des Instituts jährlich pro Kopf rund 1400 Euro zur Verfügung haben, erhöht sich dieser Betrag bei den 18- bis 20-Jährigen auf über 5 700 Euro und bei den 21- bis 24-Jährigen auf durchschnittlich 8 700 Euro.

Bei den Ausgaben zeigt sich ein deutlicher Unterschied der Geschlechter. Während die männlichen Jugendlichen ihr Geld vor allem für das eigene Auto und Ausgehen ausgeben, liegt der Schwerpunkt der weiblichen Jugend auf den Bereichen Kleidung, Lebensmittel, Süßigkeiten und Chips.

Schulden werden den Angaben zufolge vor allem von den älteren Jugendlichen gemacht. Unter den 13- bis 17-Jährigen waren zum Zeitpunkt der Befragung rund neun Prozent mit durchschnittlich 70 Euro verschuldet, bei den 18- bis 20-jährigen Jugendlichen waren es es bereits 15 % mit über 1 800 Euro Schulden im Durchschnitt. Insgesamt belaufe sich die Verschuldung der deutschen Jugendlichen auf rund 2,5 Mrd. Euro, stellt die Studie fest.

Die Ergebnisse hatte das Jugendinstitut in einer Befragung unter über 1 200 Jugendlichen im Alter von 13 bis 24 Jahren ermittelt.

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