52-Jähriger bleibt Manager beim FC Bayern München
Uli Hoeneß schließt Rücktritt 2006 aus

Uli Hoeneß will erst dann als Manager beim FC Bayern München aufhören, wenn er das Gefühl hat, dass alle Aufgaben so geregelt sind, wie er sich das vorstellt. Er rechnet nicht damit, dass dieser Fall bereits 2006 eintreten wird. In letzter Zeit hatte Hoeneß den ursprünglich fest geplanten Termin für den Rückzug aus dem Tagesgeschäft beim deutschen Rekordmeister bereits einige Male in Frage gestellt.

HB MÜNCHEN. Als Nachfolger des 52-Jährigen hatte lange Zeit Nationaltorwart Oliver Kahn gegolten. Hoeneß selbst wurden Ambitionen auf den 2006 nach einem Rückzug von Franz Beckenbauer wahrscheinlich frei werdenden Präsidentenposten beim FC Bayern nachgesagt.

Dem neuen Bayern-Trainer Felix Magath stellte Hoeneß nach einem halben Jahr in München ein gutes Zeugnis aus. "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Die Mannschaft musste sich am Anfang umstellen, der Trainer musste sich umstellen. Das hat nach kleineren Problemen sehr gut geklappt und wir werden noch viel Freude haben mit Felix Magath", sagte Hoeneß.

Gute Chancen sieht der Manager in dieser Saison auf den Gewinn von deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal. Für die Champions League äußerte er sich jedoch skeptischer. "Da sollte man nicht so arrogant sein, um vom Gewinn der Champions League zu sprechen. Denn im Achtelfinale geht's gegen einen Gruppenersten, und was für Kaliber da dabei sein werden...", meinte Hoeneß. Für die Aufgaben in der Rückrunde plant Hoeneß weiter eine Reduzierung der Mannschaftsstärke. "Ich bin überzeugt, dass wir Ende Januar ein, zwei oder gar drei Spieler weniger im Profikader haben werden", sagte er.

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