558,8 Millionen Euro Umsatz
GFK schrammt am Ziel leicht vorbei

Die Nürnberger Marktforschungsgruppe GfK hat im Geschäftsjahr 2002 Umsatz und Ergebnis gesteigert, ihr im Herbst angehobenes Umsatzziel aber verfehlt.

Reuters FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) einschließlich Beteiligungsergebnis habe sich nach vorläufigen Zahlen auf 50,1 (Vorjahr: 32,7) Millionen Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mit. Der Umsatz habe 558,8 Millionen Euro betragen, ein Plus von 10,5 Prozent. Der Umsatz lag aber 1,6 Prozent unter der Herbstprognose des Unternehmen, was GfK auf den starken Euro zurückführte und darauf, dass Kunden einige ihrer Aufträge zum Jahresende in das neue Geschäftsjahr verlagert hätten.

Im November hatte die GfK nach einem deutlichen Gewinnanstieg in den ersten neun Monaten ihr Umsatzziel für 2002 auf 568 von 560 Millionen Euro angehoben. Im Januar sei der Auftragseingang mit einem Plus von 8,4 Prozent überdurchschnittlich gestiegen und habe 105,6 Millionen Euro betragen, teilte die Gesellschaft weiter mit. Für das laufende Geschäftsjahr strebe die GfK einen Umsatz von 590 Millionen Euro an, ein Wachstum bei unverändertem Konsolidierungskreis von mehr als fünf Prozent. Darüber hinaus werde auch Wachstum aus Akquisitionen erwartet, mit denen die GfK-Gruppe ihren Firmenverbund 2003 weiter ausbauen wollen. Das Ergebnis solle erneut stärker wachsen als der Umsatz. Dabei solle die Ebit-Marge auf zehn Prozent steigen.

Neben 16 Niederlassungen in Deutschland gehören zur GfK-Gruppe weltweit 120 Unternehmen und Beteiligungen in 50 Ländern. Den vollständigen Abschluss für 2002 will die Gesellschaft am 30. April vorlegen.

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