60 % der Geschäftsanteile sollen von Daimler-Chrysler übernommen werden
Brüssel prüft Mehrheitseinstieg bei Temic durch Continental

vwd BRÜSSEL. Die mehrheitliche Übernahme der Temic-Gruppe durch die zur Continental AG, Hannover, gehörende UMG-Beteiligungs-GmbH ist ein Fall für die vorbeugende EU-Fusionskontrolle. Das berichtet die Europäische Kommission im Amtsblatt (C 140) über das am 3. Mai in Brüssel angemeldete Zusammenschlussvorhaben, zu dem Dritte wie üblich innerhalb zehn Tagen Stellung nehmen können. Zu dem zu übernehmenden Elektronik-Zulieferer für die Kfz-Industrie gehören die Temic Telefunken Microelectronic GmbH, die Temic Automotive of North America Inc und die Temic Mexico SA de CV.

Continental hatte Anfang April angekündigt, von der DaimlerChrysler AG, Stuttgart, zunächst 60 % der Temic-Geschäftsanteile zu übernehmen. DaimlerChrysler werde bis auf weiteres die übrigen 40 % behalten. Der Kaufpreis betrage schuldenfrei für 100 % der Temic zwischen 623 Mill. und 633 Mill. Euro in Abhängigkeit vom Zeitpunkt für die Ausübung der Option zur Übernahme der restlichen Anteile, so das Unternehmen damals.

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