60 Stück gehen nach Deutschland
Vertrag für Airbus A400 M unter Dach und Fach

Die europäische Beschaffungsagentur Occar hat am Dienstag mit dem Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus den Vertrag über die Lieferung von 180 Militärtransportern vom Typ A400M abgeschlossen. Deutschland ist mit einer Bestellung von 60 Maschinen für rund 8,3 Mrd. ? größter Abnehmer für das Beschaffungsprojekt, das nach Angaben der Airbus-Mutter EADS ein Volumen von 20 Mrd. ?.

Reuters PARIS. Weitere Kunden sind die Armeen der Nato-Staaten Frankreich, Großbritannien, Spanien, Belgien, Türkei und Luxemburg. Airbus teilte mit, das Unternehmen sei bereits im Gespräch mit "anderen großen Streitkräften", die sich für das Projekt interessierten.

Der A400 M wird von der Firma Airbus gebaut, die dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern und der britischen BAE Systems gehört. "Der A400 M ist gut positioniert, um einen großen Teil der weltweiten Flotte an taktischen Transportmaschinen abzulösen", erklärten die EADS-Vorstandschefs Philippe Camus und Rainer Hertrich.

Der Haushaltsausschuss im Bundestag hatte vorige Woche dem Beschaffungsprojekt zugestimmt. Damit wurde ein lang andauernder Streit um die Finanzierung des deutschen Anteils an dem Beschaffungsprojekt beigelegt. Wegen der hohen Kosten des Projekts waren zuvor Italien und Portugal aus dem Projekt ausgestiegen. Der Airbus soll der Bundeswehr die bislang nicht vorhandene Fähigkeit zum Lufttransport schweren Materials über lange Strecken geben. Deutschland soll die ersten Maschinen im Jahr 2012 erhalten. Bis dahin sollen die Transportkapazitäten in einer umstrittenen Übergangslösung geleast werden.

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