600 Millionen Euro investiert
Fiat präsentiert neuen Panda

Der italienische Fiat-Konzern hat in Lissabon den neuen Panda vorgestellt. Der Kleinwagen soll nach 23 Jahren sein weltberühmtes Vorgängermodell ersetzen. Am 5. September wird der letzte Panda der alten Generation in Turin vom Band laufen.

HB/dpa LISSABON/TURIN. In die Entwicklung des neuen Modells, das ab dem 13. September in Europa zum Verkauf steht, habe Fiat Auto insgesamt 600 Mill. ? investiert, sagte der Chef der Fiat-Lancia-Autosparte, Gianni Coda, am Dienstag bei der Präsentation. Die Modernisierung der Produktpalette ist einer der zentralen Punkte des Sanierungsplans für das angeschlagene Unternehmen.

Der Konzern rechne damit, bis Ende des Jahres etwa 70 000 neue Pandas zu verkaufen, während für 2004 ein Absatz von mindestens 200 000 angepeilt würde, hieß es. "Bis heute haben wir schon 30 000 Vorbestellungen registriert", sagte Coda. Das neue Modell sei ein wichtiges Produkt für die gebeutelte Fiat-Autosparte, um den Weg aus der Krise zu finden. Im Juni hatte das Unternehmen bereits den neuen Lancia Y vorgestellt, im Oktober soll der neue Fiat Idea präsentiert werden.

Im Vorfeld der Panda-Vorstellung hatte es reichlich Probleme gegeben. Ursprünglich sollte das neue Auto den Namen "Gingo" tragen. Nach einer Beschwerde des französischen Herstellers Renault wurde der Wagen im Juli kurzerhand in "Panda" umgetauft. Renault hatte kritisiert, der Name "Gingo" sei ihrem 1992 gestarteten Erfolgsmodell "Twingo" zu ähnlich. Als die Franzosen mit einer Klage drohten, gab Fiat nach. Der neue Panda ähnelt entfernt seinem bekannten Vorgänger, hat aber deutlich rundere Formen.

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