60 000 Mitarbeiter können sich testen, beraten und fortbilden lassen
Deutsche Bank, Degussa, Lufthansa und Fraport gründen Job-Allianz

Vier große Unternehmen im Rhein-Main- Gebiet haben sich zu einer "Job-Allianz" zusammengeschlossen. Beteiligt sind die Fluggesellschaft Lufthansa, der Flughafenbetreiber Fraport, die Deutsche Bank und das Chemieunternehmen Degussa.

dpa FRANKFURT/M. Ihre zusammen 60 000 Mitarbeiter können sich bei der Job-Allianz testen, beraten und fortbilden lassen. Ziel sei es, "die Beschäftigten bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen", hieß es in der Auftaktveranstaltung am Montag in Frankfurt.

Für 23 Euro können die Mitarbeiter der vier Unternehmen mit Hilfe eines "Kompetenzspiegels" anonym ihre Stärken und Schwächen herausfinden. Angeboten werden auch Sprach- und Computer-Tests. Nach der Analyse des Ist-Zustandes können die Beschäftigten für 60 bis 80 Euro Workshops besuchen, um sich weiterzubilden. Sie können für begrenzte Zeit bei einem anderen der vier Unternehmen arbeiten und sich im vernetzten internen Stellenmarkt nach anderen Aufgaben umsehen.

Vorteil für die Arbeitnehmer sei es, mit Hilfe der Allianz die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt besser bewältigen zu lernen, sagten die Organisatoren. Die Arbeitgeber hätten die Möglichkeit, besser qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die Kosten von 300 000 bis 350 000 Mark im laufenden Jahr wollen die vier Firmen nach der Zahl ihrer Mitarbeiter aufteilen. Die Job-Allianz ist eine Aktion im Rahmen der bundesweiten "Initiative für Beschäftigung".

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