64 Prozent wollen Regierungswechsel
Bürgerblock mit Schill-Partei überholt Rot-Grün

Elf Tage vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat der Bürgerblock aus CDU, FDP und Schill-Partei das regierende rot-grüne Bündnis deutlich überholt.

HAMBURG. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Emnid" im Auftrag der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) bekäme der Bürgerblock 50 Prozent aller Stimmen, wenn diesen Sonntag gewählt würde. SPD und Grüne kämen zusammen auf 44 Prozent.

Auf die SPD entfielen der Umfrage zufolge 34 Prozent, die CDU erhielt 30 Prozent der Stimmen, die Schill-Partei 14, die Grünen 10 und die FDP 6 Prozent. Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hatte vergangene Woche im Auftrag des ZDF für die SPD 36 Prozent, die CDU 27, die Schill-Partei 14, die GAL 12 und die FDP 7 Prozent prognostiziert. Die "Emnid"-Umfrage ist die erste Wählerbefragung nach der Absage von FDP-Spitzenkandidat Rudolf Lange an eine Ampel-Koalition.

64 Prozent der Hamburger wollen einen Regierungswechsel, wie das Meinungsforschungsinstitut weiter feststellte. Auf die Frage, welche Koalition sie sich wünschen, antworteten 26 Prozent der Befragten die Fortsetzung der rot-grünen Koalition. 19 Prozent befürworten eine Bürgerblock-Regierung. 14 Prozent wollen eine CDU/FDP-Koalition. Wenn die Hamburger den Bürgermeister direkt wählen könnten, würden 43 Prozent für den amtierenden Regierungschef Ortwin Runde (SPD) stimmen, 40 Prozent für den CDU-Kandidaten Ole von Beust.

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