720 Zuchtstationen auf Kuba
Kubanische Kampfhähne als neue Devisenquelle

Vor allem in Mexiko, Kolumbien, Venezuela und Panama würden die kubanischen Hähne wegen ihrer "hohen Kampfkraft" geschätzt.

dpa HAVANNA. Das unter chronischen wirtschaftlichen Problemen leidende sozialistische Kuba hat eine neue Devisenquelle entdeckt: Kampfhähne, die Angaben aus Havanna zufolge in ganz Lateinamerika gefragt sind. Wie die Staatsfirma "Alcona S.A." am Montag mitteilte, werden pro Jahr zwischen 500 und 800 Hähne zu Preisen zwischen 200 und 1000 Dollar (1100 ?/2150 DM) ausgeführt. Der Hahnenkampf, der meist mit dem Tod eines der Tiere endet, wird von Tierschützern immer wieder als grausames Spektakel angeprangert.

In vielen Ländern der Region gehört der unter anderem vom kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez beschrieben Hahnenkampf jedoch zur Volkskultur. Vor allem in Mexiko, Kolumbien, Venezuela und Panama würden die kubanischen Hähne wegen ihrer "hohen Kampfkraft" geschätzt, sagte ein Firmensprecher. Den Angaben zufolge gibt es auf Kuba 720 Zuchtstationen für Kampfhähne.

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