75 Prozent weniger Nettogewinn
Arcelor erwirtschaftet schlechtes Ergebnis

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor hat im ersten Halbjahr 2002 rund 75 % weniger Nettogewinn erwirtschaftet.

HB/dpa LUXEMBURG. Das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank um 276 Mill. Euro auf 93 Mill. Euro, teilte der Konzern am Dienstag in Luxemburg mit.

Im ersten Quartal fuhr der Ende vorigen Jahres gegründete Stahlriese ein Minus von 22 Mill. Euro ein. Im zweiten Quartal stieg der Nettogewinn wieder auf plus 115 Mill. Euro.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) war im ersten Halbjahr 2002 binnen Jahresfrist um rund 44 % auf 341 Mill. Euro eingebrochen, wie der Konzern bereits vorige Woche bekannt gegeben hatte. Der Umsatz sank um 609 Mill. Euro auf 13,7 Mrd. Euro.

Besonders zu schaffen machten Arcelor nach eigenen Angaben die rückläufigen Preise bei Flachstahl. Hier wurde der Gewinn um 360 Mill. Euro auf 20 Mill. Euro (EBIT) gedrückt. Der Nettogewinn pro Aktie sank im Vergleichszeitraum um 57 Cent auf 20 Cent. Im zweiten Quartal verzeichnete der Stahlriese eine Belebung. Insbesondere bei den Langstahlprodukten hätten Gewinn und Umsatz dank guter Absätze und höherer Preise gesteigert werden können.

75 % des Umsatzes wurden in der Europäischen Union erzielt, 12 % in Nordamerika, 5 % in Südamerika und der Rest in anderen Ländern.

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