750-Millionen-Euro-Deal
BMW und Peugeot bauen gemeinsam Motoren

BMW will zusammen mit PSA Peugeot Citroen eine neue Familie von kleinen Benzinmotoren entwickeln und produzieren.

Reuters MÜNCHEN. Die Motoren würden in künftigen Varianten des BMW-Kleinwagens Mini sowie in Autos der Marken Peugeots und Citroen zum Einsatz kommen, teilten die beiden Partner am Dienstag mit. Die Produktionskapazität werde sich am künftigen Bedarf orientieren und könne mittelfristig ein jährliches Volumen von bis zu einer Million Motoren erreichen.

Die Kosten für das gesamte Projekt bezifferte ein BMW-Sprecher mit rund 750 Millionen Euro. BMW und Peugeot versprechen sich Kostenvorteile aus der Kooperation. Deren voraussichtliche Höhe wollte der Sprecher nicht kommentieren.

Die Benziner für die derzeitigen Mini-Modelle kommen von einem Gemeinschaftsunternehmen mit DaimlerChrysler in Brasilien. Daran werde sich nichts ändern, sagte der Sprecher.

Für die Konstruktion der gemeinsamen neuen Benzinmotoren soll der Forschungs- und Entwicklungsbereich von BMW hauptverantwortlich sein. Das Projektteam aus Mitarbeitern der beiden Konzerne werde in München angesiedelt. PSA sei für die Entwicklung der Produktionsprozesse, den Materialeinkauf und die Motorenproduktion verantwortlich.

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