80-90 Euro pro Aktie gefordert
Wella-Familien angeblich verkaufsbereit

Die Inhaberfamilien der Wella AG sind nach Angaben aus Verhandlungskreisen bereit, ihre Anteile zu einem Preis von 80 bis 90 Euro je Aktie zu verkaufen. Dies würde den Darmstädter Haarpflegemittelkonzern mit rund sechs Milliarden Euro bewerten.

Reuters FRANKFURT. "Grundsätzlich sind alle Familien bereit, zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen. Ich denke, der Deal dürfte bei einem Preis von 80 bis 90 Euro pro Aktie fliegen", erfuhr Reuters am Dienstag aus Verhandlungskreisen. Wella hat rund 67,5 Millionen Stamm- und Vorzugsaktien.

Ungeachtet der Verkaufsbereitschaft sei aber noch nicht mit einem unmittelbaren Abschluss zu rechnen. Um Wella scheint sich ein Übernahmekampf zwischen dem Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel und dem US-Unternehmen Procter & Gamble anzubahnen. Henkel hatte am Montag bekannt gegeben, es habe knapp sieben Prozent an Wella erworben. Ein Henkel-Sprecher sagte am Dienstag, der Konzern habe die Wella-Aktien über einen längeren Zeitraum aufgekauft.

Im vergangenen Oktober hatten die Wella-Familien ein informelles Angebot von Henkel für 70 bis 80 Euro pro Aktie als zu niedrig abgelehnt.

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