800 Arbeitsplätze fallen weg
Neuer Hypo-Riese steht

Der Weg für die größte deutsche Hypothekenbank ist frei. Die Hypothekentöchter der drei Frankfurter Großbanken haben sich auf die Umtauschverhältnisse für den Zusammenschluss zur neuen Eurohypo AG geeinigt.

dpa FRANKFURT. Das Institut kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte an den Start gehen. Nach der Fusion werden die Aktionäre der bisherigen Eurohypo (Deutsche Bank) mit 35,9 Prozent, die der Rheinhyp (Commerzbank) mit 35 Prozent und der Deutsche Hyp (Dresdner Bank) mit 29,1 Prozent am neuen Kreditriesen beteiligt sein. Dies gaben die drei Geldhäuser am Dienstag in Frankfurt bekannt.

Die Umtauschverhältnisse basieren auf den Unternehmenswerten, die eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt hat. Danach kommt die Deutsche Hyp auf einen Wert von 2,02 Milliarden Euro, die Rheinhyp auf 2,42 Milliarden Euro und die Eurohypo auf 2,49 Milliarden Euro.

Die Großfusion zum "führenden Anbieter von gewerblichen Immobilienfinanzierungen mit Gemischtbankenstatus" führt allerdings zu einem weiteren Stellenabbau im deutschen Bankgewerbe. In der neuen Eurohypo AG soll mehr als jede vierte Stelle gestrichen werden. Von den derzeit 3000 Arbeitsplätzen werden etwa 800 wegfallen. Der Personalabbau soll weitgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen werden.

Da alle drei Immobilienfinanzierer an den wichtigsten deutschen Standorten vertreten sind, sollen von derzeit 25 Geschäftsstellen nur zehn übrig bleiben. Im Ausland wird die Zahl der Filialen von 33 auf 17 gesenkt.

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