825 Millionen Verbraucher sollen profitieren
Amerikanische Freihandelszone soll bis 2005 verwirklicht werden

Die amerikanischen Staats- und Regierungschefs haben sich auf die Schaffung einer amerikaweiten Freihandelszone bis spätestens Dezember 2005 geeinigt. Zum Abschluss ihres dritten Gipfeltreffens im kanadischen Quebec unterzeichneten sie am Sonntag eine entsprechende Erklärung zur Schaffung des weltweit größten Wirtschaftsraumes von Alaska bis Feuerland.

vwd/afp QUEBEC. Darin werden die einzelnen Staaten aufgefordert, bis spätestens zum Januar 2005 die Verhandlungen für die Freihandelszone FTAA abzuschließen. In die Abschlusserklärung aufgenommen wurde eine "Demokratieklausel", die Kuba aus dem Verbund fern halten soll.

"Eine neue Ära beginnt heute für unsere Hemisphäre", sagte der Gastgeber des Gipfels, der kanadische Premierminister Jean Chretien zum Ende des dreitägigen Treffens. US-Präsident George W. Bush bezeichnete den Gipfel als einen "großen Erfolg". Die Freihandelszone sei ein "entscheidender Beitrag zum Wirtschaftswachstum auf der südlichen Halbkugel", heißt es in dem Abschlussdokument weiter. Durch die FTAA würden von fallenden Zollschranken und Freihandel 825 Millionen Verbraucher profitieren.

Allerdings gibt es zwischen den 34 möglichen Teilnehmerstaaten noch deutliche Differenzen unter anderem über den Abbau von Zollschranken und Subventionen für die Landwirtschaft.

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