850 Millionen Werbe-Mails verschickt
New Yorker Spammer in Haft

Ein Amerikaner, der über 800 Mill. unerwünschte Werbemails verschickt hat, ist jetzt im US-Bundesstaat New York angeklagt worden.

HB/dpa NEW YORK. Der so genannte Buffalo Spammer soll unter falschen Namen über 340 Konten bei dem drittgrößten US- Internetprovider Earthlink eröffnet haben und dann millionenfach Werbe-E-Mails verschickt haben. Nach Medienberichten vom Donnerstag wird dem Spammer Identitätsdiebstahl vorgeworfen, da er gestohlene Kreditkarten und andere falsche Dokumente benutzte, um die Konten zu eröffnen.

Der New Yorker Justizminister Eliot Spitzer erklärte, die Anklage erlaube es, etwas gegen Identitätsdiebstahl zu unternehmen, der zu den am schnellsten wachsenden Kriminalitätsbereichen gehöre. Gleichzeitig sende die Anklage aber auch eine Botschaft an die anderen Spammer. Spamming - die Versendung von Massen-E-Mails - ist in den USA nicht verboten, immer mehr Internetprovider versuchen der Flut aber angesichts massiver Proteste der Kunden entgegenzusteuern.

Der Spammer wurde am Mittwoch inhaftiert, nachdem es ihm nicht gelang, die Kaution von 20 000 Dollar aufzubringen.

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