850 000 Minen vernichtet
Spaniens Streitkräfte zerstörten ihre gesamten Antipersonenminen

dpa MADRID. Ein Jahr früher als geplant haben die spanischen Streitkräfte ihr gesamtes Arsenal an Antipersonenminen zerstört. Die letzte Mine wurde am Mittwoch im Beisein von Ministerpräsident Jose Maria Aznar mit einer kontrollierten Explosion unschädlich gemacht. Spanien hatte als eines der ersten Länder der Welt vor zwei Jahren damit begonnen, gemäß dem Anti-Minen-Abkommen von Ottawa sein Arsenal von 850 000 Minen zu zerstören. Das Vorhaben kostete umgerechnet sechs Mill. DM.

Die Minen wurden in einem Spezialhochofen bei Caceres im Südwesten des Landes verbrannt. 4 000 Minen werden aufbewahrt, damit Soldaten auch in Zukunft in der Entschärfung dieser heimtückischen Waffen ausgebildet werden können.

Über 120 Staaten hatten 1997 in Ottawa einen Vertrag unterzeichnet, der die Produktion, Anwendung und Weitergabe von Minen verbietet. Die größten Minenproduzenten China, Russland, die USA und Indien waren der Konvention aber nicht beigetreten.

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