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Koenig & Bauer büßt kräftig an Gewinn ein

Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer bekommt die Krise auf dem Werbe- und Zeitungsmarkt weiter zu spüren.

Reuters WÜRZBURG. Das im MDax notierte Würzburger Unternehmen teilte am Freitag mit, in den ersten neun Monaten 2002 sei bei etwas höheren Umsätzen der Gewinn deutlich zurückgegangen. Sein Ergebnisziel für das Gesamtjahr 2002 behält der Konzern bei.

Das Unternehmen teilte mit, bis Ende September sei der Überschuss auf 20,5 Mill. Euro von 35,2 Mill. Euro ein Jahr zuvor gesunken. Den Gewinn vor Steuern nannte das Unternehmen mit 35,6 (55,4) Mill. Euro, den Umsatz mit 993,8 (980,8) Mill. Euro.

Mit einem Auftragseingang von 773,7 (854,2) Mill. Euro habe sich Koenig & Bauer "in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld überdurchschnittlich gut behauptet", hieß es im Zwischenbericht. Probleme hat das Unternehmen vor allem mit Rollenoffset- und Sondermaschinen, wo das Ergebnis die Planungen verfehlte. Koenig & Bauer produziert daneben noch Bogenoffset-Maschinen. Mit den Maschinen werden unter anderem Zeitungen und Werbeprospekte gedruckt.

Für das Gesamtjahr rechne der Konzern, der nach den deutschen Konkurrenten Heidelberger Druck und MAN Roland den dritten Rang auf dem Weltmarkt belegt, mit einem Umsatz von 1,25 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr sei hier ein Rückgang im einstelligen Prozentbereich zu erwarten. Das Gewinnziel von rund 50 Mill. Euro vor Steuern für 2002 werde trotz des eingetrübten Markt- und Branchenumfelds weiter angestrebt, hieß es im Quartalsbericht.

Die Aktie des Unternehmens verlor bis zum Mittag an der Frankfurter Börse 1,1 % auf 16,11 Euro.

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