Aachen hat gute Ausgangsposition verspielt
Bielefeld folgt Nürnberg in die Bundesliga

Bielefeld feiert mit Aufstiegs-Rekord, Oberhausen verdirbt dem "Club" die Meisterfeier - eine weitere Entscheidung und ein Rekordbesuch von 130 500 Zuschauern am 33. und vorletzten Spieltag die 2. Fußball-Bundesliga auf ein dramatisches Saisonende eingestimmt.

HB MÜNCHEN. Mit dem torlosen Remis am Sonntag bei Absteiger VfL Osnabrück gelang Arminia Bielefeld der siebte Aufstieg in der Vereinsgeschichte und schaffte nach dem 1. FC Nürnberg die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Im Rennen um den dritten Platz haben Alemannia Aachen, dem FSV Mainz 05 und Energie Cottbus, die allesamt Punkte einbüßten, wieder Konkurrenz bekommen: Rot-Weiß Oberhausen darf nach dem 3:1 in Nürnberg darf wieder von der Bundesliga träumen.

Im Kampf gegen den Abstieg fällt erst am kommenden Sonntag die Entscheidung, wer nach Osnabrück und dem FC Union Berlin in die Regionalliga absteigt. Neben der SpVgg Unterhaching, die Cottbus mit 2:0 blamierte, sind auch die SpVgg Greuther Fürth, die dank Torschütze Olivier Caillas und Torwart Sven Neuhaus, der einen Elfmeter von Alexander Bugera parierte, beim MSV Duisburg ein 1:1 holte, und Wacker Burghausen (0:0 in Trier) fast gerettet. Dagegen stehen dem seit fünf Spielen sieglosen Karlsruher SC nach dem 2:2 in Berlin, Jahn Regensburg (0:0 gegen Mainz) und dem VfB Lübeck (2:2 gegen Aue) 90 bange Minuten bevor.

Mit Bielefelds Teilerfolg war die zweite Aufstiegs-Party im Osnabrücker Stadion innerhalb von neun Tagen perfekt, nachdem am Freitag vor einer Woche der 1. FC Nürnberg an der Bremer Brücke die Bundesliga-Rückkehr gefeiert hatte. 8000 Arminia-Anhänger bejubelten vor Ort den Aufstiegs-Rekord: Nach 1970, 1978, 1980, 1996, 1999 und 2002 sind die Ostwestfalen zum siebten Mal wieder erstklassig. Fast doppelt so viele Fans verfolgten auf einer Video-Leinwand vor dem Bielefelder Rathaus mit Begeisterung die Partie.

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