Ab 2003
Champions League auf mehreren TV-Kanälen

Die Spiele der Champions-League (CL) sollen von 2003 an in mehreren Fernsehsendern zu sehen sein.

dpa NYON/MÜNCHEN. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" plant die Europäische Fußball-Union (UEFA), die Übertragungsrechte europaweit mehreren TV-Sendern anzubieten, um damit die Auflagen der EU-Kommission zu erfüllen. Zur Zeit übertragen in Deutschland RTL und der Pay TV- Sender Premiere World die Begegnungen der "Königsklasse".

Nach Ablauf des bestehenden Fernsehvertrages am 30. Juni 2003 könnten laut der Zeitung auch Sender wie ARD oder das ZDF in die Berichterstattung über die Champions League einsteigen. Ihnen würden danach die Zusammenfassungen der Dienstag- und Mittwoch-Spiele angeboten. "Wenn so etwas auf den Markt kommen sollte, würden wir uns das angucken", hieß es dazu bei der SportA, der gemeinsamen Vermarktungsagentur von ARD/ZDF.

Über den neuen Fernseh- und Vermarktungsvertrag der CL von 2003 bis 2006 berät seit Mittwoch das Exekutivkomitee der type="unknownISIN" value="Uefa">UEFA in Nyon. Zwei Agenturen bewerben sich um den Zuschlag: Der bisherige Vermarkter Team aus der Schweiz und die IMG-Gruppe des Amerikaners Frank McCormack. Die Entscheidung will die UEFA bis Donnerstag bekannt geben.

IMG soll pro Saison eine Summe von mehr als eine Milliarde Schweizer Franken geboten haben. Konkurrent Team will 800 Millionen zahlen. Trotz des geringeren Angebots gilt die Schweizer Agentur als Favorit. Maßgebliche UEFA-Kreise wollen die bewährte Zusammenarbeit mit Team fortsetzen.

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