Ab dem Jahr 2004 kann bei Flügen mit der Lufthansa im Internet gesurft werden
Lufthansa Technik behauptet Marktführerschaft im Geschäft mit Flugzeugwartung

Die Lufthansa Technik AG (LHT) hat ihre Position als einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen ausgebaut. Im Jahr 2000 steigerte sie ihren Umsatzes deutlich um 24 % auf 2,25 Mrd. Euro und verdoppelte

beu/HB HAMBURG. Die Lufthansa Technik AG (LHT) hat ihre Position als einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen ausgebaut. Im Jahr 2000 steigerte sie ihren Umsatzes deutlich um 24 % auf 2,25 Mrd. Euro und verdoppelte den Vorsteuergewinn auf 37 Mill. Euro. Damit steht LHT nach den Worten des seit dem 1. Januar 2001 amtierenden Vorstandsvorsitzenden August Wilhelm Henningsen - gemessen am Umsatz - gemeinsam mit General Electric Engine Services auf Platz eins. Beide halten einen Weltmarktanteil von 10 bis 11 %.

Der Umsatz mit Kunden außerhalb des Lufthansa-Konzerns pendele sich nach Unternehmensangaben bei 50 % ein. Im Jahr 2000 hat die LHT nach Henningsens Worten für 319 Kunden Aufträge bearbeitet und einschließlich der Lufthansa-Flotte 663 Flugzeuge betreut.

Auch im laufenden Jahr setzt sich der Aufwärtstrend fort. Der Umsatz legte im ersten Quartal um 19 % zu, dabei stiegen die Kosten mit einem Plus von 15 % unterproportional. LHT-Finanzchef Peter Jansen warnt aber vor Übertreibungen: "Angesichts des schwachen 1. Quartals vor einem Jahr wird sich dieser Trend so deutlich nicht fortsetzen. Dennoch werden wir im Gesamtjahr 2001 unser Ziel erreichen, das Ergebnis des Vorjahres noch einmal zu übertreffen ."

Den internationalen Verbund weitet die Tochter des Lufthansa-Konzerns weiter aus. Ab Ende des Jahres will LHT in Budapest die Überholung der Boeing 737 anbieten. Das zunächst für die Flotte der Philippine Airlines mit 1 600 Mitarbeitern gestartete Engagement in Manila soll für internationale Kunden erweitert werden.

In den USA versorgt die LHT über die im vergangenen Jahr erworbene Bizjet International Geschäftsflugzeuge. Daneben führt LHT derzeit in den USA weitere Gespräche mit dem Ziel, sich im Sektor der Wartung von Motoren oder Flugzeugzellen zu engagieren.

Während die LHT für die Produktion von Standardprodukten zunehmend die ausländischen Standorte nutzt, steht Deutschland als Produktionsland für High-Tech-Produkte im Fokus. Dort allerdings herrscht Personalmangel. In Deutschland beschäftigt die LHT derzeit knapp 11 000 Mitarbeiter. Von den 650 offenen Stellen konnten seit Jahresanfang erst die Hälfte besetzt werden.

Zu den in Deutschland entwickelten Innovationen zählt Henningsen den Internet-Anschluss für Passagierflugzeuge. Bis zum Jahr 2003 werden nach seiner Einschätzung die Breitbandantennen und Satellitenzugänge verfügbar sein. Dann werden zuerst innerhalb von anderthalb Jahren die erste Klasse und die Business-Klasse der Lufthansa-Flotte mit Internetanschlüssen ausgerüstet.

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