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ABB im 2.Quartal in Gewinnzone - 2005-Ziele bestätigt

(dpa-AFX) Zürich - Der schwedisch-schweizerische Industriekonzern ABB < Abbn.VTX > < ABJ.FSE > hat im zweiten Quartal seine Ergebnisse verbessert und seine Prognosen für 2005 bekräftigt. Im Berichtzeitraum schwang sich ABB im Jahresvergleich in die Gewinnzone und erzielte einen Überschuss von 86 Millionen US-Dollar (Vorjahr: minus 55 Dollar), wie die ABB Ltd am Donnerstag in Zürich meldete. Damit lag der Konzern aber unter der Analysten-Durchschnittsschätzung von 99 Millionen Dollar.

(dpa-AFX) Zürich - Der schwedisch-schweizerische Industriekonzern ABB < Abbn.VTX > < ABJ.FSE > hat im zweiten Quartal seine Ergebnisse verbessert und seine Prognosen für 2005 bekräftigt. Im Berichtzeitraum schwang sich ABB im Jahresvergleich in die Gewinnzone und erzielte einen Überschuss von 86 Millionen US-Dollar (Vorjahr: minus 55 Dollar), wie die ABB Ltd am Donnerstag in Zürich meldete. Damit lag der Konzern aber unter der Analysten-Durchschnittsschätzung von 99 Millionen Dollar.

Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 4,913 Milliarden Dollar. Branchenexperten hatten lediglich mit 4,76 Milliarden Dollar gerechnet. Die Aufträge kletterten um 17 Prozent auf 5,53 Milliarden Dollar.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hat sich ABB zufolge im zweiten Quartal mehr als verdoppelt und beträgt 288 Millionen Dollar (Vorjahr: 140 Mio Dollar). Die "anhaltenden Verbesserungen" bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag vor Zinsen und Steuern begründete ABB mit einer steigenden Nachfrage in den meisten Märkten.

"Diese Ergebnisse belegen, dass uns der Turnaround gelungen ist", sagte Konzernchef Jürgen Dormann. "Die meisten Geschäftseinheiten unserer Kerndivisionen liegen über dem Marktdurchschnitt. Aufgrund unseres soliden Leistungsnachweises bleiben wir auf Kurs, um unsere Ziele für 2005 zu erreichen."

Prognosen

ABB erwartet nach eigenen Angaben für den Zeitraum von 2002 bis 2005 konzernweit ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 4 Prozent in lokalen Währungen. Für den Geschäftsbereich Energietechnik peilt der Konzern ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 5,3 Prozent in lokalen Währungen an. Die Sparte Automationstechnik soll um 3,3 Prozent in lokalen Währungen wachsen.

Für das Jahr 2005 strebt ABB weiterhin eine Ebit-Marge (in US-Dollar) von 8 Prozent an, während die Kerngeschäftsfelder Energietechnik und Automationstechnik an einem Ebit-Margen-Ziel von 10 Prozent beziehungsweise 10,7 Prozent festhalten. Im nächsten Jahr will ABB seine Gesamtschulden auf rund 4 Milliarden US-Dollar und den Gesamtverschuldungsgrad auf circa 50 Prozent verringern. Die Umsatz- und Ebit-Margen-Ziele enthalten der ABB zufolge keine umfangreichen Übernahmen, Veräußerungen und Betriebsschließungen.

Ende Juni 2004 beschäftigte ABB rund 113.000 Menschen - ebenso viele wie Ende des ersten Quartals 2004. Der Stellenabbau in Europa und Nord- und Südamerika wurde vor allem von höheren Beschäftigtenzahlen in Asien ausgeglichen, wie das Unternehmen meldete. Mit dem Verkauf des Upstream Öl- und Gasgeschäfts im Juli 2004, das rund 8.000 Mitarbeiter zählte, verringerte sich die Zahl der ABB-Beschäftigten auf 105.000.

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