Abbau von 100 Verwaltungsstellen
Norsk Hydro integriert VAW

Der norwegische Mischkonzern Norsk Hydro will den größten deutschen Aluminiumhersteller VAW nahtlos in die eigenen Strukturen einpassen.

dpa DÜSSELDORF. Die VAW aluminium AG soll etwa Mitte des Jahres in eine GmbH umgewandelt und in Hydro Aluminium Deutschland umbenannt werden, sagte der Vorstandschef des Bonner Unternehmens, Helmut Burmester, am Montag in Düsseldorf. Der Verkauf des VAW-Bereichs flexible Verpackungen mit weltweit rund 4500 Mitarbeitern solle möglichst noch 2002 abgeschlossen werden, ergänzten Norsk-Hydro- Manager.

In Deutschland würden damit die Werke Roth bei Bamberg und Teningen bei Freiburg mit zusammen 850 Mitarbeitern erneut den Besitzer wechseln. Bei der Zusammenlegung der Zentralen von VAW und Norsk Hydro in Deutschland würden etwa 100 Arbeitsplätze wegfallen.

Die VAW-Geschichte, die vor 85 Jahren als "Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft" begann, gehe mit Rekorden zu Ende. Im Jahr 2001 stieg der Gruppenumsatz um 6 Prozent auf 3,93 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Ertragssteuern nahm um 10 Prozent auf 283 Millionen Euro zu. Der Jahresüberschuss ging jedoch durch höhere Steuern um 2 Prozent auf 179 Millionen Euro zurück. Im 1. Quartal 2002 sei bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau das Vorsteuerergebnis um rund 10 Prozent gesunken.

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