"Abbau von Handelshemmnissen"
Deutsche Industrie verteidigt Rolle der WTO bei Deregulierung

dpa FRANKFURT. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, verteidigt die Rolle der Internationalen Handelsorganisation (WTO) bei der Deregulierung von Märkten und dem Abbau von Handelshemmnissen. "Jeder der die WTO in Frage stellt, sollte sich gut überlegen, wie die internationalen Wirtschaftsbeziehungen ohne dieses Regelwerk aussehen würden", schreibt der Verbandsfunktionär im BDI Jahresbericht 2000, der in der "Frankfurter Rundschau" (Montagsausgabe) in Auszügen veröffentlicht wurde.

Entgegen aller Proteste bei den massiven Krawallen in Seattle 1999 bewertet Rogowski die WTO weiter positiv. Bei den Bestrebungen der WTO gehe es vor allem um den Abbau von Handelshemmnissen, Nichtdiskriminierung und Transparenzschaffung für den Welthandel. Die Öffnung der Agrarmärkte der Industriestaaten für Entwicklungsländer sei lebenswichtig. Nur im internationalen Austausch könne ein deutliches Wirtschaftswachstum und somit mehr Wohlstand für mehr Menschen geschaffen werden.

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