Aber keine Mehrheit für Unionsparteien und FDP
Union baut laut Umfrage Vorsprung aus

Zwei Wochen nach der Nominierung Edmund Stoibers als Kanzlerkandidat haben die Unionsparteien ihren Vorsprung vor der SPD nach einer Umfrage weiter ausgebaut.

ap LEIPZIG. Nach der am Freitag vom Mitteldeutschen Rundfunk veröffentlichten Erhebung des Bonner Dimap-Instituts kämen CDU und CSU derzeit bei einer Bundestagswahl auf 40 %. Das ist ein Prozentpunkt mehr als vor einer Woche. Die SPD läge dagegen mit 36 % deutlich zurück und büßte zudem einen weiteren Prozentpunkt gegenüber der letzten Umfrage ein.

Von den möglichen Koalitionspartnern lägen die FDP unverändert bei neun, die Grünen bei sechs Prozent. Sieben Prozent der insgesamt 1 100 Befragten würden laut Umfrage die PDS wählen. Damit hätte die rot-grüne Bundesregierung keine Mehrheit mehr. Allerdings würde es auch nicht für eine Koalition von CDU/CSU und FDP reichen, die mit 49 % ebenso viel erreichen würden wie SPD, Grüne und PDS zusammen.

Unterschiede ergaben sich bei der Umfrage zwischen Ost und West. In den neuen Bundessländern und Ostberlin blieben die Sozialdemokraten gegenüber der Vorwoche unverändert bei 29 %, die CDU verbesserte sich von 36 auf 38 %, die PDS sank von 25 auf 24 %, die FDP blieb bei fünf, die Grünen bei drei Prozent. In Westdeutschland ging der SPD-Anteil bei der Umfrage von 39 auf 37 % zurück, während sich die Unionsparteien von 40 auf 42 % verbesserten. Die FDP blieb bei zehn Prozent, während die Grünen von sieben auf sechs Prozent zurückgingen und sich die PDS im Westen von einem auf zwei Prozent steigerte.

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