Aber: „Mutter Natur hat immer noch die Oberhand“
Erste Erfolge bei Bränden in Arizona

Die Bemühungen der Feuerwehrleute im Kampf gegen den größten Waldbrand in der Geschichte des US-Staates Arizona sind von ersten Erfolgen gekrönt. Am Mittwoch konnten sie das inzwischen 164 000 Hektar große Flammenmeer zu fünf Prozent eindämmen.

wiwo/ap SHOW LOW. Bis man jedoch von einer Kontrolle über den Brand sprechen könne, könnten noch mehrere Tage vergehen, betonte Feuerwehrsprecher Jim Paxon: "Mutter Natur hat immer noch die Oberhand."

Das Feuer hat seit seinem Beginn vergangene Woche mindestens 390 Häuser zerstört. Die 7 700 Einwohner von Show Low blieben am Mittwoch weiterhin evakuiert; nach Angaben von Paxon stieg jedoch die Hoffnung, die Kleinstadt vor den Flammen retten zu können. Das Feuer hatte sich Show Low Anfang der Woche bis auf eine Entfernung von weniger als einem Kilometer genähert. Es entstand am Sonntag aus der Vereinigung zweier kleinerer Brände.

Auch im Staat Colorado tobten noch zwei Großfeuer, die in der Umgebung von Durango schon mehr als 28 000 Hektar Land verschlungen haben. Mindestens 45 Häuser brannten nieder, und tausende Bewohner mussten fliehen. Südwestlich von Denver brachte die Feuerwehr einen weiteren Brand zu fast 80 Prozent unter Kontrolle.

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