Aberglaube
McCain lässt sich keinen Salzstreuer reichen

Mit dem andauernden Wahlkampf offenbaren die US-Präsidenschaftsbewerber immer mehr Eigenheiten. So fällt John McCain zunehmend durch seinen ausgeprägten Aberglauben auf. Und Gattin Cindy wurde beim Abkupfern erwischt.

HB WASHINGTON. Der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain ist dafür bekannt, dass er abergläubisch ist. Er hat zum Beispiel immer „glückbringende“ 31 Cents in seiner Tasche und lässt sich keinen Salzstreuer reichen, weil dies angeblich Unglück bringt.

Nun hat er anscheinend auch seinen Wahlkampfstab davon überzeugt, dass man besser das Unglück nicht heraufbeschwören soll. Wann immer jemand etwas Optimistisches sage, insbesondere über die Siegesaussichten McCains bei der Präsidentschaftswahl im November, klopften Mitarbeiter auf den Tisch, berichtete die „Washington Times“. Der Zeitung zufolge hat sich Spitzenberater Mark Salter zudem einen Bart wachsen lassen, der bis November bleiben soll.

Ehefrau Cindy McCain sorgt ebenfalls für Wirbel - aber nicht etwa wegen strittiger politischer Äußerungen. Laut „New York Times“ wurde sie beim „Abkupfern“ erwischt. Danach waren mehrere Kochrezepte, die auf John McCains Wahlkampf-Webseite als Cindys ureigene ausgegeben waren, gar nicht die ihren.

Ertappt wurde die mögliche künftige First Lady von einer Rechtsanwältin und begeisterten Köchin, die im Internet nach Zutaten für ein Pasta-Gericht mit Bratwurst und Erbsen googelte. Sie stieß dabei gleich zweimal auf dasselbe Rezept: einmal unter dem Namen von Cindy und einmal vom Fernseh-Kochkanal Food Network. Die Rezepte sind inzwischen von der McCain-Webseite verschwunden.

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