Abgelaufenes Patent belastet Ergebnis
Schering-Plough verzeichnet Gewinneinbruch

Der US-Pharma-Konzern Schering-Plough hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen, weil das umsatzstarke Allergie-Mittel Claritin mittlerweile rezeptfrei verkäuflich ist.

Reuters NEW YORK. Der Gewinn in den ersten drei Monaten ging um 71 % auf 173 Mill. Dollar zurück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von zwölf Cent nach 41 Cent im Vorjahr. Das Unternehmen hatte ebenso wie die Analysten im März einen Gewinn von zehn Cent vorausgesagt.

Gleichzeitig nahm Schering-Plough seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr von 75 bis 85 Cent pro Aktie zurück. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 1,42 Dollar je Aktie ausgewiesen. Mit der Vorlage der Zahlen kündigte das Unternehmen auch den Abbau von Arbeitsplätzen und weitere nicht näher bezeichnete Sparmaßnahmen an.

Der Umsatz fiel im ersten Quartal um 19 % auf 2,1 Mrd. Dollar. Dazu trug vor allem das abgelaufenen Patent auf das Allergie-Mittel Claritin bei, das jetzt frei verkauft werden kann. Für das Medikament kann jetzt nur noch rund ein Drittel des in der Vergangenheit erzielten Preises verlangt werden. Claritin war einmal das verkaufsstärkste Medikament des Konzerns mit einem Jahresumsatz von mehr drei Mrd. Dollar.

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