Abgeordneter gab Mandat zurück
Erste Personalquerelen in der Schill-Partei

Der neue Hamburger Mitte-Rechts-Senat ist noch nicht einmal vereidigt - und schon gibt es bei der Schill-Partei erste Personalquerelen: Ein 32 Jahre alter Bürgerschaftsabgeordneter der neuen Partei hat sein Mandat zurückgegeben, weil er als Jugendlicher zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, wie das "Hamburger Abendblatt" am Dienstag berichtete. Parteisprecherin Karina Weber bestätigte den Bericht.

ap HAMBURG. Darüber hinaus gab es im Bezirk Harburg, in dem die Partei des Amtsrichters Ronald Schill sehr erfolgreich gewesen war, Ärger bei der Wahl des Fraktionschefs für die Bezirksversammlung, wie Weber weiter bestätigte. Ein unterlegener Kandidat hatte von Wahlmanipulation gesprochen, der Landesvorstand musste den Streit schlichten.

Unterdessen ist der zukünftige Bürgermeister Ole von Beust weiter auf der Suche nach einer Kultursenatorin. Von der Hamburger PR-Fachfrau Alexandra von Rehlingen handelte er sich laut "Stern" einen weiteren Korb ein. Der Tageszeitung "Die Welt" erklärte Rehlingen, sie habe dieses Angebot ausgeschlagen, "weil ich meine Agenturtätigkeit in keinem Fall aufgeben wollte". Ein CDU-Sprecher wollte die Berichte nicht kommentieren. Vergangene Woche war die Richard-Wagner-Urenkelin Nike Wagner im letzten Moment abgesprungen.

Es ist aber bereits ein neuer Name im Spiel: So soll die CDU nach Informationen der "Welt" offenbar auch Gespräche mit der Schlagersängerin Vicky Leandros geführt haben, die vor den Toren Hamburgs lebt. Die Sängerin selbst wollte sich jedoch nach Angaben der Zeitung nicht zu den Gesprächen äußern.

CDU, Schill-Partei und FDP haben sich auf eine Koalition geeinigt. Als letzte Partei stimmte die FDP am Montagabend nach langen Diskussionen dem Koalitionsvertrag zu. Am 31. Oktober soll der neue Senat gewählt werden.

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