Abgesprochene Spiele
China entschuldigt sich für Volleyballerinnen-Skandal

Nach dem Skandal um die berechnende Spielweise der chinesischen Frauen-Mannschaft bei der Volleyball-Weltmeisterschaft in Deutschland haben sich der chinesische Trainer und Delegationschef öffentlich für ihr Fehlverhalten entschuldigt.

HB/dpa PEKING. In einem Schreiben, das in der chinesischen Sportzeitung "Zhongguo Tiyubao" abgedruckt wurde, gestanden Xu Li und Chen Zhonghe ein, "sehr schwere Fehler" gemacht zu haben, als sie das Team angewiesen hätten, Spiele bewusst zu verlieren, um in der nächsten Runde leichtere Gegner zu bekommen.

"Wir hatten überhaupt keinen Respekt vor den anderen Mannschaften, den Schiedsrichtern oder unseren Fans, indem wir es uns bei Spielen absichtlich leicht gemacht haben." Als Delegationschef und Trainer übernähmen sie die volle Verantwortung für das geschädigte Image des chinesischen Frauen-Teams. Das Verhalten hatte auch in China schwere Kritik ausgelöst. Der Vizeminister für Sport, Li Furong, beschuldigte das chinesische Team erst in der vorigen Woche, "gegen Sportlichkeit und Fairness" gehandelt zu haben.

Die chinesische Mannschaft war bei der am 15. August beendeten 14. Weltmeisterschaft in Deutschland am Ende nur Vierte geworden. Den WM- Titel hatte sich dafür zum ersten Mal Italien durch einen 3:2-Erfolg im Endspiel in Berlin gegen die USA gesichert. China hatte das "kleine Finale" mit 1:3 gegen Europameister Russland verloren.

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