Abhängigkeit vom Halbleitergeschäft reduzieren
Tepla steigt ins Vakuum-Geschäft ein

Das Technologieunternehmen Tepla will mit der PVA Vakuum GmbH-Anlagenbau fusionieren.

Reuters FELDKIRCHEN. Dabei soll PVA auf die Tepla AG verschmolzen werden. Das Bewertungsverhältnis von Tepla zu PVA belaufe sich je nach Zahl der von PVA eingebrachten Gesellschaften auf 1:3,5 oder 1:4,5. Die Tepla-Aktionäre müssen der Fusion noch zustimmen.

Die profitable PVA-Gruppe erzielte mit 220 Mitarbeitern im Jahr 2001 einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro und erwirtschaftete eine Nachsteuerrendite von rund zehn Prozent. PVA ist ebenfalls auf die Entwicklung und Fertigung von Systemen zur Materialbearbeitung im Vakuum oder in reinen Gasen spezialisiert. Das Unternehmen ist speziell in Europa in Nischenmärkten für industrielle Anwendungen aktiv.

Die defizitäre Tepla setzte 2001 mit 113 Beschäftigten 20,2 Millionen Euro um. Die anhaltende Krise auf dem Chipmarkt bescherte Tepla im vergangenen Jahr einen Fehlbetrag von 2,7 Millionen Euro.

Durch die Verschmelzung soll Tepla seine Abhängigkeit vom Halbleitermarkt begrenzen. Außerdem soll Tepla künftig dank der breiten Kundenbasis der PVA den Markt für industrielle Plasma-Anwendungen in Europa und den USA schneller erobern.

An der Börse legten die Tepla-Aktien im frühen Geschäft zeitweise über 15 Prozent auf 3,80 Euro zu.

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