Abhängigkeit von der Automobilkonjunktur verringern
ContiTech strebt weiteres Ergebniswachstum an

Die zur Continental AG gehörende ContiTech Holding GmbH will im laufenden Jahr das Ergebnis weiter steigern. Dabei solle der Umsatz auf Vorjahresniveau verharren, sagte Geschäftsführer Gerhard Lerch am Montag während der Hannover Messe.

vwd HANNOVER. Im Vorjahr sei in einem schwierigen Umfeld das operative Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITA) nur um 13 Prozent auf 122,0 (140,5) Millionen Euro gefallen. Der Umsatz ging um 1,1 Prozent auf 1,768 (1,787) Milliarden Euro zurück. Die Verringerung der Fixkosten und das strenge Kostenmananagement in den Fabriken hätten stärkere Ergebniseinbrüche vermieden.

Ohne Veränderungen im Konsolidierungskreis hätte der Umsatz auf Vorjahresniveau gelegen, sagte Lerch. Das EBITA sei belastet durch Produktionsanlaufkosten in Mexiko und Ungarn und durch Aufwendungen zur Optimierung der Werksstrukturen. Beides soll künftig die Produktivität verbessern. Die mittelfristigen Ziele einer Umsatzrendite von sieben Prozent und einer Kapitalrendite von 16 Prozent sind laut Lerch 2001 nahezu erreicht worden. Die Sachinvestitionen lagen mit 83,2 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau von 86,6 Millionen Euro. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung betrug gegenüber Vorjahr unverändert rund vier Prozent vom Umsatz.

Es gelte heute mehr als bisher, Möglichkeiten zur Kostensenkung in den Fabriken konsequent weiter auszuschöpfen, die Kostenführerschaft weiter auszubauen und Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten aus- und aufzubauen, sagte Lerch. Dies gelte besonders, weil Belastungen durch hohe Rohstoffpreise und Forderungen der Automobilhersteller sowie anderer Industriekunden nach Preissenkungen angesichts der gespannten Absatzlage weiter anhielten.

Wie Lerch weiter ausführte, will ContiTech die Abhängigkeit von der Automobilkonjunktur verringern. Für die Zukunft sei es das klar definierte Ziel, den auf den industriellen Bereich entfallenden Umsatzanteil weiter zu erhöhen. 2001 seien rund 68 Prozent des Umsatzes im automobilen und 32 Prozent im industriellen Bereich erzielt worden. Damit sei der auf das Geschäft mit den Automobilherstellern entfallende Umsatzanteil gegenüber 2000 unverändert gewesen.

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