Abkommen mit Symbian schadet Microsoft
Opera führt im mobilen Browser-Wettbewerb

Der norwegische Software-Entwickler Opera wird am Dienstag ein umfassendes Abkommen mit dem Symbian-Konsortium bekannt geben.

hst STOCKHOLM. Demnach liefert Opera seinen Internet-Browser an alle Symbian-Partner. Wie das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen erfuhr, soll der Browser zur Standardausrüstung aller Taschencomputer und internettauglichen Handys werden, die mit dem Epoc-Betriebssystem arbeiten.

Symbian ist aus dem britischen Handheld-Produzenten Psion hervorgegangen. An Symbian sind heute neben Psion auch Ericsson, Matsushita, Motorola und Nokia beteiligt. Siemens, Sony Philips und weitere Hersteller von Handys und Minicomputern, den so genannten Handhelds, haben Lizenzabkommen mit Symbian über die Verwendung des Epoc-Betriebssystems abgeschlossen. Im vergangenen Jahr kamen nach Opera-Angaben rund 70 % aller weltweit ausgelieferten Handys und Handheld-Computer von einem der Symbian-Partner

Mit dem Vertrag übernimmt Opera die Marktführerschaft bei Browsern für Taschencomputer und Handys. Der Opera-Browser zeichnet sich durch Schnelligkeit und geringen Speicherbedarf aus.

Das Abkommen mit Symbian dürfte ein schwerer Schlag für Microsoft sein. Der Konzern versucht seit einiger Zeit, auch auf dem immer wichtiger werdenden Markt für das mobile Internet Fuß zu fassen.

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