Abkommen unterzeichnet
Handy-Hersteller besiegeln Umweltschutz

Zehn weltweit führende Hersteller von Mobiltelefonen haben am Donnerstag in Genf ein Abkommen über die umweltverträgliche Entsorgung von Handys unterzeichnet.

HB/dpa GENF. Das wurde auf der sechsten Vertragsstaaten-Konferenz der Basler Konvention von 1989 mitgeteilt. Bei den Unternehmen handelt es sich um LG, Matsushita (Panasonic), Mitsubishi, Motorola, NEC, Nokia, Philips, Samsung, Siemens sowie Sony Ericsson. Die Konsumenten werden aufgefordert, alte Handys in die Geschäfte zurückzubringen.

Der Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, unterstrich die Verantwortung der Hersteller für ihre Güter von der Produktion bis zur Entsorgung. Philippe Roch, Direktor des Schweizer Bundesamtes für Umwelt und Leiter der Konferenz, sprach von einem ersten Schritt für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der Basler Konvention und der Privatwirtschaft. Das Abkommen solle ein Zeichen für andere Wirtschaftssektoren setzen.

Derzeit kommen jedes Jahr rund 400 Millionen Handys auf den Markt. Bei einer Lebensdauer von zwei bis drei Jahren müssen jährlich rund 100 Millionen Geräte entsorgt werden. Mit der Basler Konvention verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, den internationalen Handel mit Giftmüll auf ein Minimum zu reduzieren und zu überwachen.

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