Abkühlende Weltwirtschaft
Ökonomen senken Wachstumsprognose für China

Volkswirte haben ihre Wachstumsprognose für China vor dem Hintergrund einer abkühlenden Weltwirtschaft und damit verbundenen rückläufigen Exporten zurückgenommen.

vwd PEKING. Für das laufende Jahr wird das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Mittel bei 7,5 Prozent gesehen, wie aus einer von Dow Jones Newswires durchgeführte Befragung von elf Ökonomen vom Freitag hervorgeht. Dabei liegt die Spanne der Prognosen zwischen 7,0 Prozent und 7,6 Prozent. Im Juli hatte die Prognose noch auf ein BIP-Wachstum von 7,8 Prozent gelautet.

Damit stimmen die jüngsten Umfrageergebnisse mit den Erwartungen der chinesische Regierung überein, die für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 7,0 Prozent bis 7,5 Prozent prognostiziert. Trotz einer möglicherweise drohenden globalen Rezession zeigten sich die befragten Ökonomen überzeugt, dass China auch im kommenden Jahr starke Wachstumsraten ausweisen wird. So wurde für das Jahr 2002 im Mittel eine BIP-Zunahme von 7,5 Prozent prognostiziert. Allerdings reichen die einzelnen Schätzungen von 6,0 Prozent bis 7,8 Prozent.

Zwar befürchten einige Ökonomen, dass sich die Terroranschläge in den USA belastend auf die chinesischen Exporte und damit negativ auf die kurzfristigen konjunkturellen Aussichten auswirken werden. Allerdings könne die Inlandsnachfrage durch höhere Staatsausgaben sowie durch eine Lohnerhöhung bei den Angestellten des Öffentlichen Dienstes gegen Jahresende gestützt werden.

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