Abkühlung der US-Konjunktur
Euro erreicht zum Dollar neue Höchststände

Zum Dollar kletterte die Gemeinschaftswährung einen Tag nach der Fed-Entscheidung, die Leitzinsen unverändert zu lassen, mit Kursen über 0,9040 $ auf den höchsten Stand seit der G7-Intervention im September.

Reuters FRANKFURT. Der Euro ist am Mittwoch zu Dollar und Yen auf neue Höchststände gestiegen. Analysten zufolge hatten die Warnungen der amerikanischen Währungshüter vor einer Abkühlung der US-Konjunktur den Dollar geschwächt. Auch zur japanischen Währung stieg der Euro auf ein Viereinhalb-Monats-Hoch von über 101,60 Yen. Händler führten hierfür vor allem die wegen der Aktienmarktschwäche in Japan wieder aufkeimende Unsicherheit über die Erholung der japanischen Wirtschaft an. Der Nikkei-Index fiel in Tokio am Mittwoch erstmals seit Anfang 1999 unter die wichtige Marke von 14 000 Punkten.

Gegen 13.00 Uhr MEZ notierte der Euro mit 0,9034/38 $ mehr als einen dreiviertel US-Cent über seinem New Yorker Vortagesschlusskurs von 0,8953/57 $. Zum Yen lag die Gemeinschaftswährung bei 101,84/88 Yen nach einem Vortagesschlusskurs von 112,30/38 Yen.

Die Notenbanken der sieben führenden Industrieländer hatten am 22. September gemeinsam zur Stützung des Euro am Devisenmarkt interveniert. Die Währung erholte sich daraufhin auf etwas mehr als 90 US-Cents, fiel am 26. Oktober jedoch auf ein neues Rekordtief zum $ von 0,8228 $.

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