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ABN Amro rechnet mit weiter schwierigen Marktbedingungen

Der niederländische Bankkonzern ABN Amro Holding NV, Amsterdam, rechnet weiter mit schwierigen Marktbedingungen. "Wir erwarten, dass die gegenwärtigen Bedingungen bis zum Jahresende anhalten und sogar darüber hinaus bis ins nächste Jahr hinein", sagte Rijkman Groenink, Verwaltungsratvorsitzender, am Montag.

dpa-afx/vwd AMSTERDAM. Als Reaktion sei die Risikovorsorge erhöht worden, sie bleibe jedoch "innerhalb eines erträglichen Rahmens". Im dritten Quartal stieg die Risikovorsorge um 22 % auf 308 Mill. €, auf Sicht von neun Monaten um 75 % auf 828 Mill. €.

Für das dritte Quartal hat ABN Amro einen Nettogewinn von 476 Mill. € ausgewiesen und lag damit über der Konsensprognose von Analysten, die auf 454,3 Mill. € gelautet hatte. Die Bandbreite reichte dabei von 415 Mill. bis 476 Mill. €.

In den ersten neun Monaten 2001 sank der Reingewinn auf 1,83 Mrd. €, binnen Jahresfrist ein Minus von 24,4 %. Die Bank geht davon aus, dass die derzeitig schwierige Lage auch im Rest des Jahres anhält und sich im nächsten Jahr fortsetzt.

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