"Abneigung gegen andere Bettler"
Stadtstreicher gesteht 29 Morde

Ein chinesischer Stadtstreicher auf der Flucht hat gestanden, 29 andere Obdachlose und Bettler getötet zu haben.

dpa PEKING. Mit einem noch blutigen Messer in eine Zeitung gewickelt sei der 40- jährige Liu Mingwu in der Stadt Liu'an (Provinz Anhui) zufällig von einer Polizeistreife an einer Bushaltestelle aufgegriffen worden, berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur China News Service.

Der 40-Jährige habe die Taten in Anhui und der Nachbarprovinz Jiangsu gestanden, berichtete die Polizei. Er habe seine Opfer mit dem Messer erstochen oder auch mit Ziegelsteinen erschlagen und meist verbrannt. Liu Mingwu sei schon seit zehn Jahren flüchtig gewesen. Damals habe er jemanden in seiner Heimatstadt wegen eines kleinen Streits umgebracht. Seither sei er herumvagabundiert.

Die Polizei in Liu'an bestätigte die Festnahme. Ein Polizeibeamter sagte, der 40-Jährige habe grundsätzlich eine Abneigung gegen andere Bettler gehabt. Ein anderer meinte, es habe auch Streitigkeiten um ihr jeweiliges Revier gegeben. Nach Angaben des China News Service wurde Liu Mingwu bereits auf Geisteskrankheit untersucht und für voll verantwortlich erklärt.

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