Abonnentenschwund gestoppt
Kabelbetreiber Comcast mit Quartalsverlust

Der führende amerikanische Kabelfernsehbetreiber Comcast Corp hat nach der Übernahme des Breitbanddienstes von AT&T im ersten Quartal 297 Millionen Dollar (262 Mio Euro) Verlust verbucht.

HB/dpa NEW YORK. Das gab Comcast am Donnerstag bekannt. Der Umsatz stieg jedoch um 9,7 Prozent auf 5,52 (5,03) Milliarden Dollar. Das Nettodefizit stieg auf 13 Cent je Anteilsschein nach 89 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie Verlust in der entsprechenden Vorjahresperiode.

AT&Ts Breitbandbereich hatte im vergangenen Jahr 491 000 Teilnehmer verloren. Comcast-Vorstandschef Brian Roberts konnte den Abonnentenschwund unterdessen stoppen und erwartet 2003 zwischen 75 000 und 100 000 Neukunden.

Im ersten Quartal habe Comcast zusammen mit der akquirierten AT&T Broadband 56 900 neue Kabelkunden unter Vertrag genommen; davon seien 42 600 auf AT&T entfallen, sagte das Unternehmen.

Die in Philadelphia (US-Staat Pennsylvania) ansässige Comcast hat 21,3 Millionen Kabelabonnenten und vier Millionen Kunden, die den schnellen Zugang zum Internet nutzen. In diesem Jahr werden weitere 1,6 Millionen neue Internetnutzer erwartet.

Comcast ist mehrheitlich an den Fernsehnetzwerken QVC, E! Entertainment und am Golf-Kanal beteiligt und besitzt außerdem das Basketball Team Philadelphia 76ers und das Eishockey-Team Philadelphia Flyers.

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