Abrupt abgebremst: 40 Verletzte bei Schiffsunglück vor Gran Canaria

Abrupt abgebremst
40 Verletzte bei Schiffsunglück vor Gran Canaria

Bei einem Fährunglück vor der Kanaren-Insel Gran Canaria sind rund 40 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer.

dpa LAS PALMAS DE GRAN CANARIA. Wie die Behörden in der Nacht zum Montag mitteilten, war das Schiff vermutlich wegen eines technischen Defekts bei einer Geschwindigkeit von etwa 40 Knoten (fast 75 Stundenkilometer) abrupt abgebremst worden. Dadurch seien zahlreiche Passagiere durch die Schiffskabine geschleudert worden und gestürzt. Die Opfer zogen sich Knochenbrüche und Prellungen zu, wie es weiter hieß. Unter den Schwerverletzten sei auch ein vierjähriges Mädchen.

Die Fähre vom Typ "Jet-Foil" der Firma Trasmediterránea war auf dem Weg von Gran Canaria nach Teneriffa. An Bord befanden sich 102 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Die Fähre trieb etwa eine Stunde lang auf dem Meer, bevor ein Schiff des Seenotrettungsdienstes mit Ärzten an Bord zur Hilfe kam. Anschließend wurde sie von einem Schlepper in den Hafen von Las Palmas zurückgebracht. Die "Jet-Foil"- Fähren erreichen hohe Geschwindigkeiten. Die Reisenden sind angewiesen, sich anzuschnallen.

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