Absage bei Herren: Gerg zeigt sich vom Fehlstart gut erholt

Absage bei Herren
Gerg zeigt sich vom Fehlstart gut erholt

Die deutschen Ski-Damen um Hilde Gerg haben im ersten Training für die Abfahrt bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz einen guten Eindruck hinterlassen.

HB/dpa ST. MORITZ. Einen Tag nach ihrem enttäuschenden 20. Platz im Super-G wurde Hilde Gerg (Lenggries) am Dienstag in 1:43,40 Minuten Siebte. Maria Riesch (Partenkirchen) kam in 1:44,28 auf den 15. Rang. Die schnellste Zeit fuhr überraschend die Spanierin Carolina Ruiz Castillo (1:42,04) vor Monika Dumermuth (1:42,73) aus der Schweiz. Das Training der Herren musste wegen Schneefalls und schlechter Sicht abgesagt werden.

Die Damen konnten bei weitgehend regulären Bedingungen antreten. So konnte sich auch Regina Häusl aus Schneizlreuth als 18. in 1:44,68 für ihren schlechten Eindruck im Super-G ein wenig rehabilitieren. Für die Lenggrieserin Martina Ertl (1:45,41/30.) und Isabelle Huber (1:48,04/43.) aus Ruhpolding lief es hingegen weniger gut. Während Hilde Gerg für die Abfahrt am Sonntag eine Startplatz sicher hat, fahren die anderen vier Deutschen am Mittwoch und Freitag im Training um die restlichen drei Plätze.

Die Trainingsergebnisse der Damen-Abfahrt in der Übersicht

(Quelle: www.stmoritz2003.com)

Auch Österreichs Ski-Star Hermann Maier muss sich trotz seiner Silbermedaille im Super-G für die Herren-Abfahrt am Samstag qualifizieren. Der 30-Jährige fährt voraussichtlich im Training am Mittwoch gegen Olympiasieger Fritz Strobl, Klaus Kröll und Andreas Schifferer um die noch zwei freien Plätze im Team. Bereits "gesetzt" sind Titelverteidiger Hannes Trinkl, Stephan Eberharter und Michael Walchhofer. Auf eine erste Übungseinheit auf der "Corviglia"- Piste musste der "Herminator" am Dientag verzichten.

Die beiden deutschen Starter, Max Rauffer (Leitzachtal) und Stefan Stankalla (Partenkirchen), müssen sich um ihren Start keine Gedanken machen. Für Wirbel sorgte am Dienstag allerdings das Gerücht, der in Österreichs WM-Kader überraschend nicht berücksichtigte Josef Strobl könne kurzfristig für den Deutschen Skiverband bei der Abfahrt am Samstag antreten. "Das ist völliger Blödsinn und rein technisch gar nicht möglich", sagte DSV-Alpin-Direktor Walter Vogel.

Allerdings könnte der 28-Jährige offenbar ab dem kommenden Winter das gebeutelte deutsche Herren-Team verstärken. "Prinzipiell ist alles möglich", sagte Josef Strobl am Dienstag der Nachrichtenagentur APA. Von den österreichischen Verantwortlichen würden ihm keine Steine in den Weg gelegt, so der WM-Sechste in der Abfahrt von 2001. Auch der DSV hätte gegen eine Einbürgerung wohl keine Einwände.

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