Absatssteigerung von über 30 %
BMW will Spitzenstellung in der gehobenen Fahrzeugklasse

Die BMW AG strebt die Spitzenstellung in der gehobenen Fahrzeugklasse an und will in den nächsten sechs Jahren beim Absatz um mehr als 30 % wachsen.

dpa MüNCHEN. Der Umsatz solle von derzeit etwa 40 auf mehr als 50 Mrd. ? (knapp 100 Mrd DM) wachsen, sagte BMW-Chef Joachim Milberg am Mittwochabend in München. Verglichen mit der jüngsten Entwicklung würden die Mittelfrist-Ziele eine Verlangsamung des Wachstums bedeuten. Milberg betonte aber, dass es sich um den unteren Rand eines Zielkorridors handele.

"Unser Ziel: Wir wollen der erfolgreichste Premium-Hersteller in der Automobil-Industrie sein", sagte der BMW-Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg am Mittwochabend in München. Premium-Segmente seien weniger anfällig für kurzfristige Konjunkturschwankungen und "überproportional wachstumsstark".

Er bekräftigte außerdem die Prognosen für 2001, nach denen mehr als 900 000 Fahrzeuge verkauft werden sollen und der Konzerngewinn den des vergangenen Jahres übertreffen werde.

Der angestrebte Absatzzuwachs bedeute eine Umsatz-Größenordnung von mehr als 100 Mrd. DM oder 50 Mrd. Euro. Die Umsatzrendite werde in diesem Jahr auf mehr als sechs Prozent wachsen, sagte Milberg. In den nächsten Jahren solle sie weiter gesteigert werden. Absatz- und Umsatzvolumen sollten mit einer Produkt- und Markt-Offensive ausgeweitet werden.

26 Mrd. Euro für Produktentwicklung und Investitionen

Für die Entwicklung neuer Produkte werde BMW innerhalb der nächsten sechs Jahre etwa 10 Mrd. Euro aufwenden und Investitionen in Höhe von rund 16 Mrd. Euro tätigen. Diese flössen in neue Technik, in Vertriebsstrukturen und in Kapazitätserweiterungen. Die Investitionen würden wie in der Vergangenheit aus dem Kapitalfluss (Cashflow) finanziert.

Eine Vielzahl von neuen Modellen

Außerdem plane BMW für diesen Zeitraum insgesamt 20 neue Fahrzeugmodelle sowie drei neue Motorenbaureihen für die verschiedenen Marktsegmente.

BMW werde sich auch vermehrt auf die Zusammenarbeit mit Partnern konzentrieren. Als Beispiel nannte Milberg die Gespräche mit Toyota über die Lieferung von Diesel-Motoren für den Mini. Der Vertrag werde in den nächsten Monaten unterzeichnet.

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