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Absatz der BMW Gruppe steigt im August

Nach einem etwas schwächeren Juli ist das Absatzwachstum der BMW Group im August wieder angezogen. Insgesamt seien im vergangenen Monat 80 522 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und damit acht Prozent mehr ausgeliefert worden als noch im Vorjahr, teilte der Autobauer BMW am Dienstag in München mit. Die BMW-Aktie stieg am frühen Nachmittag leicht um 0,09 % auf 34,79 €.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach einem etwas schwächeren Juli ist das Absatzwachstum der BMW Group im August wieder angezogen. Insgesamt seien im vergangenen Monat 80 522 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und damit acht Prozent mehr ausgeliefert worden als noch im Vorjahr, teilte der Autobauer BMW am Dienstag in München mit. Die BMW-Aktie stieg am frühen Nachmittag leicht um 0,09 % auf 34,79 ?.

Im Juli hatte BMW noch ein Absatzplus von 4,6 % erreicht. Weltweit stieg der Absatz der BMW Group in den ersten acht Monaten dieses Jahres somit um 7,9 % auf 769 086 Fahrzeuge. Der Konzern will in diesem Jahr seinen Absatz im hohen einstelligen Bereich auf ein neues Rekordniveau steigern.

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Beigetragen hätten zu dem Wachstum im August alle Regionen, wobei vor allem der Absatz in Südamerika und Osteuropa (+35,6 %) überdurchschnittlich angezogen habe, hieß es weiter. Auf den wichtigsten Märkten Südamerikas (Argentinien, Brasilien, Chile) sei der rückläufige Trend der letzten Jahre gestoppt worden. Die Nachfrage stieg von Januar bis August um 73,7 % auf 1 749 Autos.

Größter Einzelmarkt blieben bis Ende August die USA, wo insgesamt 192 233 Fahrzeuge der Gruppe (+3,7%) abgesetzt wurden. Auf dem insgesamt rückläufigen Heimatmarkt Deutschland schwimmt der Hersteller weiter gegen den Strom: Hier lag die Zahl der bislang in diesem Jahr an Kunden ausgelieferten Fahrzeuge bei 179 516 und damit um 7 % über Vorjahresniveau.

Marke BMW

Die Marke BMW setzte sich im August ebenfalls deutlich besser ab als im Vorjahr. So wechselten 68 653 Fahrzeuge (+9,6%) den Besitzer. In den ersten acht Monaten betrug damit das Absatzplus 8,7 % auf 645 703 Fahrzeuge. Von seinem Geländewagen X3, der im Markt gut aufgenommen wurde, hat BMW seit Marktstart im Januar inzwischen 50 821 Fahrzeuge abgesetzt. Bis Ende des vergangenen Monats hätten auch 13 748 Fahrzeuge der neuen 6er Reihe die Händlerbetriebe verlassen. Als "außerordentlich erfreulich" bezeichnete der Konzern das Interesse an der neuen 1er Reihe, die am 18. September auf den Markt kommt.

Unterdessen ging der Absatz der Marke Mini im August leicht um 0,5% auf 11 812 Fahrzeuge zurück. BMW begründet den Rückgang mit Produktionsumstellungen im Werk in Oxford, die durch Neueinführungen und Modellüberarbeitungen notwendig geworden seien. In den ersten acht Monaten liegt die Marke Mini mit 122 968 abgesetzten Fahrzeugen um 3,8% über dem Vorjahr. Das seit zwei Monaten verfügbare Mini Cabrio wurde bisher 5 071 Mal an Kunden geliefert. Unterdessen lieferte Rolls-Royce von seinem Oberklasse-Modell Phantom 57 Fahrzeuge aus, bis Ende August waren es 415 Exemplare.

Nach einem modellzyklusbedingten schwächeren ersten Halbjahr ging es in der Motorradsparte im August wieder aufwärts. Der Bereich setzte 6 367 Fahrzeuge (+5,2%) ab, kumuliert ergab sich noch ein Rückstand von 3,9% (64 785).

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