Absatz erhöhte sich auf 23 090 Fahrzeuge
Porsche mit deutlichem Ertragsplus im Halbjahr

Der Sportwagenhersteller href="http://www.Porsche.de" target="_blank"> Porsche AG hat im Ende Januar endenden ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2000/2001 (zum 31. Juli) nach vorläufigen Zahlen ein kräftiges Ertragsplus erzielt und sein Umsatzwachstum leicht beschleunigt.

Reuters STUTTGART. Firmenchef Wendelin Wiedeking teilte am Freitag auf der Hauptversammlung in Stuttgart mit, der Gewinn nach Steuern habe in den ersten sechs Monaten voraussichtlich um 11,9 % auf 134,4 Mill. DM zugenommen. Der Umsatz sei um 15,5 % auf 3,36 Mrd. DM geklettert. Die Aktionäre stimmten dem Splitt des als teurste deutsche Aktie geltenden Porsche-Papiers zu. Für das gesamte Geschäftsjahr zeigte sich Wiedeking weiterhin zuversichtlich.

Die durch ihren hohen Wert bisher für manchen Privatanleger schwer erschwinglichen Porsche-Papiere werden künftig optisch verbilligt. Die Anteilseigner segneten einen Splitt der Aktien im Verhältnis von 1:10 mit einer Mehrheit von 100 % der Stimmen ab. Dazu werden die nicht börsennotierten Stamm- und die Vorzugsaktien auf Euro umgestellt und in Stückaktien eingeteilt. Damit würden die Porsche-Aktien für einen größeren Kreis privater Anleger interessant, sagte Wiedeking vor den rund 1700 anwesenden Aktionären. "Dieser Schritt war längst überfällig", sagte Wilfried Holtermüller von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Zur Ertragsentwicklung führte Wiedeking weiter aus, vor Steuern sei im Halbjahr mit einem Ergebnis von 271 Mill. DM der entsprechende Vorjahreswert um 18,4 % übertroffen worden. Im laufenden Geschäftsjahr wolle der nach eigenen Angaben profitabelste Autohersteller der Welt einen mindestens auf der Höhe des Vorjahres liegenden Gewinn erzielen. "Gehen sie davon aus, dass wir die internen Ziele noch etwas höher gesteckt haben". Dieses Ergebnis solle trotz der erheblichen Entwicklungsaufwendungen für das sportliche Mehrzweckfahrzeug Cayenne erreicht werden, unterstrich Wiedeking. Er deutete zudem an, dass die geplanten Absatzzahlen der gemeinsam mit dem Partner VW entwickelten dritte Modellreihe von 25 000 Fahrzeugen im Jahr noch erhöht werden könnten. Die Porsche-Version des Modells soll ab dem Jahr 2002 in Leipzig vom Band rollen.

Beim Umsatz erzielte Porsche im Halbjahr ein leicht höheres Plus als noch in den ersten vier Monaten, wo der Zuwachs noch rund 14 % betragen hatte. Der weltweite Absatz habe sich in den ersten sechs Monaten um 9,4 % auf voraussichtlich 23 090 Fahrzeuge erhöht, sagte Wiedeking. Die Nachfrage nach beiden Baureihen des Konzerns sei weltweit unverändert hoch. Im Gegensatz zu manchen "Unkenrufen" gehe Porsche weiterhin von insgesamt robusten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Jahr aus. Der Konzern peile 2000/2001 einen Absatz von mehr als 50 000 (Vorjahr 48 797) Fahrzeugen an, bekräftigte Wiedeking. Der Umsatz solle um rund 850 Mill. DM auf etwa acht Mrd. DM steigen.

Ungeachtet der derzeitigen Schwäche des US-Automarktes rechne Porsche auch in Nordamerika mit einem weiteren Absatzzuwachs, hob Wiedeking hervor. Bis zur Stunde sichte das Unternehmen keine Warnsignale, wonach das Geschäft in Nordamerika nachlassen könnte. Im Gegenteil sei die Nachfrage im wichtigsten Einzelmarkt des Konzerns größer als die Lieferfähigkeit.

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