Absatz in Europa und Deuschland gestiegen
Palm erwartet Belebung auf Handheld-Markt

Der zuletzt von der schwachen Nachfrage gebeutelte weltweit führende Taschencomputer-Hersteller Palm sieht angesichts gestiegener Verkaufszahlen in Europa deutliche Anzeichen für eine Belebung seines Geschäfts.

Reuters DÜSSELDORF. "Die jüngsten Absatzzahlen in Deutschland und Europa lassen die berechtigte Hoffnung zu, dass die Talsohle auf dem weltweiten Handheld-Markt jetzt durchschritten ist", sagte Palm-Hardware-Chef Todd Bradley am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters in Düsseldorf.

Der seit Mai amtierende Chef der Hardware-Tochter verwies auf gestiegene Absatzzahlen in Europa und Deutschland. Im Schnitt habe Palm nach Zahlen der Nürnberger Marktforscher Gfk von Februar bis Mai in ganz Europa fünf Prozent mehr Taschencomputer verkauft. In Deutschland sei die Zahl der verkauften Taschen-PC im Juli zum Vormonat nochmals um drei Prozent gestiegen. Auch vom Weihnachtsgeschäft erwartet Bradley einen kräftigen Umsatzschub. "Wir treten mit drei neuen Geräten an."

Am Montag wird der im kalifonischen Milpitas ansässige Konzern über das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 berichten. Im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres 2001/2002 (zum 31. Mai) hatte Palm wie angekündigt den Sprung in die Gewinnzone nicht geschafft, aber den Umsatz gesteigert.

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